
Zahlreiche Testsiege in der Fachpresse haben gezeigt, dass die KX450F in ihrer Klasse klar den Ton angibt. Damit dieses Siegpotenzial auch in Zukunft garantiert ist, haben Kawasakis Ingenieure an der 450er zahlreiche Modifikationen und Verbesserungen an Motor wie Chassis vorgenommen.
Dabei floss das Feedback der erfolgreichen Werksteams und ihrer Fahrer mit in die Weiterentwicklung ein, um die Leistungsfähigkeit weiter zu steigern. Der Motor hat jetzt deutlich an Drehvermögen zugenommen und ist auch im Bereich oberhalb der Nenndrehzahl agiler geworden, damit sich der Pilot eventuelle Schaltvorgänge ersparen und einfach mal das Gas im jeweiligen Gang stehen lassen kann. Der neue Motor ist in vielen Punkten gleichauf mit dem Racer von US-Boy Ryan Villopoto. Eine wichtige Rolle spielt dabei unter anderem der neue Kolben mit Bridged-Box-Kolbenhemd im Bereich des Kolbenbolzens, der in dieser Form erstmals in einem Serienmotorrad zum Einsatz kommt. Darüber hinaus haben Kawasakis R&D-Verantwortliche ihre Aufmerksamkeit dem Feintuning der Kupplung gewidmet, die dank direkterer Rückmeldung nun mehr Gefühl vermittelt.
Modifikationen am Fahrwerk sollen es dem Piloten noch leichter machen, wirklich schnell unterwegs zu sein. Dazu zählen vor allem ein geänderter Rahmen und überarbeitete Federelemente, die zum nochmals optimierten Handling, aber auch zu gesteigerten Federungs- und Dämpfungsqualitäten, mehr Komfort und besserem Absorbieren von Schlägen bei Sprüngen beitragen.
Modifikationen am Chassis umfassen eine andere Schwinge und optimierte Federelemente für mehr Leistungsfähigkeit im Kurvenbereich. Gleichzeitig änderten Kawasakis Entwickler die Balance zwischen Vorder- und Hinterradpartie, um für mehr Stabilität am Kurveneingang zu sorgen.